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C Hauptteil 2

1. Allgemeines

Nachdem im Hauptteil 1 die eudaimonia, die Glückseligkeit definiert und die sie prägende Tugendlehre im allgemeinen dargestellt worden ist, geht es jetzt darum, einmal in Kürze die sittlichen Tugenden konkret anzusprechen und zum anderen weitere Umstände, die das Glück beeinflussen, aufzuführen. Schließlich ist die Bedeutung der Lust für die Glückseligkeit zu erörtern.

2. Die ethischen Tugenden nach Aristoteles im Besonderen

Die von Platon entwickelten vier Kardinaltugenden Weisheit, Tapferkeit, Besonnenheit und Gerechtigkeit werden von Aristoteles erweitert und er nimmt eine neue ordnende Gliederung vor. Er unterscheidet, wie oben dargestellt, die ethischen und die dianoetischen Tugenden.

Zu den ethischen Tugenden rechnet er neben drei Kardinaltugenden des Platon, nämlich der Tapferkeit, der Besonnenheit und der Gerechtigkeit die Großzügigkeit/Freigiebigkeit, die Großgeartetheit/Hochherzigkeit, die Hochsinnigkeit, die Milde, die Aufrichtigkeit, die Artigkeit, die Liebenswürdigkeit, die Feinfühligkeit, die ehrliche Empörung und wohl auch die Freundschaft.
Zu den dianoetischen Tugenden gehören die Klugheit und die Weisheit.

 




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