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Theo-
Dizee-
Nr. |
Thesen-
Nr. |
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27-28 |
34 |
Wenn man Gottes Verhalten zur Sünde betrachtet, muss man neben der vorstehenden Betrachtung des moralischen Aspekts auch seine Mitwirkung bei der Erschaffung des Menschen untersuchen. |
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35 |
Gott hat den Menschen bei seiner Erschaffung die Kraft verliehen, die sie brauchen, sie aber dann handeln lassen und lediglich für ihre Erhaltung gesorgt. |
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36 |
Die Erhaltung besteht in einer dauernden unmittelbaren Einwirkung, die die Abhängigkeit des Menschen verlangt. Der Mensch ist eine fortgesetzte Schöpfung Gottes. |
29 |
37 |
Im Hinblick auf diese Erhaltungsmaßnahmen Gottes ist das Übel, so die überzeugende Feststellung von Augustinus, eine Beraubung des Seins, während die Tätigkeit Gottes auf etwas Positives gerichtet ist. |
Reinhold Specht Mainz, den 19. Februar 2003
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